Dienstag, 2. September 2014

Fassbinder Schauspieler Gottfried John gestorben

Schauspieler Gottfried John gestorben
Sein grimmiger Blick und seine Stimme machten ihn weltberühmt. Schauspieler Gottfried John erlag am Montag in der Nähe von München seinem Krebsleiden.
Gottfried John wirkte in unzähligen Filmen mit, u.a. „Acht Stunden sind kein Tag“, „Welt am Draht“ oder „Berlin Alexanderplatz“ unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder. Internationale Bekanntheit erlange John durch seine Rolle im James-Bond-Film „Goldeneye“ aus dem Jahr 1995. Für seine Rolle als Julius Caesar in einer Asterix-Verfilmung erhielt er im Jahr 2000 den Bayerischen Fernsehpreis.
1942 kam Gottfried John in Berlin zur Welt. Aufgrund des anhaltenden Krieges wurde er zusammen mit seiner Mutter nach Preußen evakuiert. Als seine Mutter auch noch das Sorgerecht verlor und er in ein Erziehungsheim kam, fing seine Mutter an um ihn zu kämpfen – mit Erfolg. Nachdem beide einige Zeit in sehr einfachen Verhältnissen in Paris verbrachten, zogen sie zurück nach Berlin.
Schon als Kind war Gottfried John sehr talentiert: er nahm Schauspielunterricht und gab im Jahr 1971 sein Debüt am Berliner Schillertheater. Seitdem war er aus den deutschen Theatern wie Krefeld, Heidelberg, Hannover und Berlin nicht mehr wegzudenken.


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